Wenn im Oktober die ersten Hokkaido- und Butternutkürbisse auf dem Markt liegen, beginnt die schönste Zeit für Ofengerichte. Kürbis aus dem Ofen ist schnell vorbereitet, gelingt fast immer und schmeckt als Beilage genauso gut wie als eigenes Abendessen. Mit einer Glasur aus Ahornsirup bekommt er karamellisierte Ränder und eine feine Süße, die perfekt zu seinem nussigen Aroma passt. Wir zeigen Ihnen unser Grundrezept und drei Varianten mit Easton Reed, mit denen Sie Ihren Ofenkürbis immer wieder neu erfinden können.
Welcher Kürbis eignet sich für den Ofen?
Am einfachsten ist der Hokkaido: Seine Schale wird beim Backen weich und kann mitgegessen werden. Sie müssen ihn also nur waschen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Butternut ist etwas feiner und süßer, sollte aber geschält werden. Beide Sorten vertragen eine Glasur mit Ahornsirup sehr gut, weil ihr Fruchtfleisch beim Rösten selbst leicht karamellisiert.
Grundrezept: Ofenkürbis mit Ahornsirup
Für 4 Personen als Beilage oder 2 als Hauptgericht:
- 1 Hokkaido-Kürbis (etwa 1 kg)
- 3 EL Olivenöl
- 3 EL Bio-Ahornsirup Dark Robust Taste von Easton Reed
- 1 TL Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- einige Zweige Thymian oder Rosmarin
- 2 EL Kürbiskerne
So geht's:
- Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben und das Fruchtfleisch in etwa 2 cm breite Spalten schneiden.
- Die Spalten mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprika mischen und mit etwas Abstand auf ein Blech mit Backpapier legen.
- Etwa 20 Minuten backen, bis die Spalten weich werden und an den Rändern Farbe bekommen.
- Jetzt erst den Ahornsirup darüberträufeln, die Kräuter dazulegen und alles weitere 8 bis 10 Minuten rösten, bis die Glasur glänzt.
- Mit Kürbiskernen bestreuen und warm servieren.
Der wichtigste Tipp steckt in Schritt 5: Ahornsirup enthält natürlichen Zucker und würde verbrennen, wenn er die ganze Backzeit über auf dem Blech bliebe. Erst zum Schluss aufgetragen, karamellisiert er gleichmäßig und bleibt aromatisch.
Dark Robust oder Amber Rich: Welcher Ahornsirup passt?
Für herzhafte Ofengerichte empfehlen wir den Dark Robust Taste. Er wird aus Bio-Ahornsaft aus Québec hergestellt und hat ein kräftiges Profil mit deutlichen Karamell- und Röstaromen, das neben Kräutern, Pfeffer und Salz nicht untergeht. Wer es milder mag, nimmt den Bio-Ahornsirup Amber Rich Taste Grade A. Er ist goldener und feiner und lässt den Eigengeschmack des Kürbisses stärker durch. Wenn Sie sich nicht entscheiden möchten: Im Bio-Ahornsirup Probierset mit 3 Sorten stecken Amber Rich, Dark Robust und der Cranberry Maple Syrup, den Sie gleich in Variante 2 wiederfinden.
Drei Varianten mit Easton Reed
Variante 1: Süß-rauchig mit Maple Chipotle
Statt des reinen Ahornsirups pinseln Sie die Kürbisspalten in den letzten zehn Minuten mit der Maple Chipotle Sauce von Easton Reed ein. Ahornsirup und rauchige Chipotle-Chili geben dem Kürbis eine angenehme Wärme, die an einem kühlen Abend genau richtig ist. Dazu passen ein Klecks Schmand oder Joghurt und ein paar Frühlingszwiebeln. Diese Variante ist ideal, wenn der Kürbis neben Hähnchen, Burger oder Pulled Pork auf den Tisch kommt.
Variante 2: Mit Ziegenkäse, Walnüssen und Cranberry
Den fertig gebackenen Kürbis auf einer Platte anrichten, zerbröckelten Ziegenkäse oder Feta darübergeben und mit gerösteten Walnüssen bestreuen. Zum Schluss einige Tupfer Cranberry Fine Pairing dazusetzen und alles mit wenig Bio Cranberry Maple Syrup beträufeln. Cranberry, Ingwer und Zimt im Fine Pairing bringen eine fruchtige Säure, die den milden Kürbis und den salzigen Käse wunderbar verbindet. Auf Rucola oder Feldsalat wird daraus ein sättigender Herbstsalat.
Variante 3: Herzhaft mit Feige und Bergkäse
Die Apple Onion Fig Sauce aus Feige, Apfel, Zwiebel und Balsamico erinnert an ein feines Chutney und passt auch zu geröstetem Gemüse. Mischen Sie zwei Esslöffel davon mit einem Esslöffel Ahornsirup und glasieren Sie den Kürbis damit zum Ende der Backzeit. Dann etwas geriebenen Bergkäse darüberstreuen und zwei Minuten unter dem Grill schmelzen lassen. Diese Variante eignet sich gut als vegetarisches Hauptgericht mit einem Stück Bauernbrot.
Der passende Dip: Black & Roasted Garlic Aioli
Ofenkürbis schmeckt mit einem cremigen Dip noch besser. Die Black & Roasted Garlic Aioli von Easton Reed verbindet die karamellige Süße von schwarzem Knoblauch mit geröstetem Knoblauch und frischer Zitrone. Sie greift die Röstaromen des Kürbisses auf und passt zu allen drei Varianten. Einfach in ein Schälchen füllen und neben die Platte stellen.
Wozu passt Ofenkürbis mit Ahornsirup?
- Als Beilage zum Sonntagsbraten, zu Ente, Hähnchen oder Schweinefilet
- Als Hauptgericht mit Salat, Käse und Brot (Varianten 2 und 3)
- Für ein Herbstbuffet, weil er auch lauwarm sehr gut schmeckt
- In der Bowl mit Linsen, Quinoa oder Reis und einem Löffel Aioli
Reste halten sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Kurz im Ofen aufgewärmt oder püriert mit etwas Brühe werden sie zu einer schnellen Kürbissuppe.
Drei Tipps, damit der Kürbis gelingt
- Platz lassen: Liegen die Spalten zu eng, dämpfen sie statt zu rösten. Nehmen Sie lieber zwei Bleche.
- Gleich dick schneiden: So werden alle Stücke gleichzeitig gar.
- Glasur zuletzt: Ahornsirup und Saucen erst in den letzten zehn Minuten auftragen.
Herbstküche mit Easton Reed
Kürbis, Ahornsirup und eine gute Sauce sind eine einfache Kombination, die nach Herbst schmeckt und kaum Arbeit macht. Alle Sirupe finden Sie in unserer Kollektion Easton Reed Ahornsirup, weitere Ideen für die kalte Jahreszeit in unseren Wohlfühl-Rezepten mit Ahornsirup. Wir versenden direkt aus unserem Lager in Augsburg, innerhalb Deutschlands ab 59 € versandkostenfrei.
Guten Appetit!